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Black Lavenders Lyrik-Ecke Woche 41

für henriette h. auf der straße singe ich deine liederund mit leichtem strichhinterlass ich dem tagein paar zeichen im staub kühle am abend mir kopf fuß und eiferdichte den nächtenmit kleinen worten mein lobund esse den kanten vom brot nach schlaf unter sternen mit bloßen füßenreise ich weitermein ziel schon im rückenbleib vagabundin in dieser […]

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Black Lavenders Lyrik-Ecke Woche 40

an die zeitenläufte auf lange nicht begangenen wegen such ich nach all den fragen auf die ungezählten antwortendie mein leben einrichtenund mir die welt verstellen wann hab ich aufgehörteuch fremd zu sein und wann begonnen euren wahrheiten zu folgenund an der nacht zu zweifeln erwartet keinen dank von mirund kein erinnern ein sommerbild wie blütenblätter des mohnsfallen dir […]

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Black Lavenders Lyrik-Ecke Woche XXXIX

der moment vor dem danach in schwere falle ich zurücksetzen geist und körper sichmir wieder auseinanderund die grenze zwischen du und ichtaucht schemenhaft uns auf deine hand liegt noch auf mirund spielt dein finger sachtnoch einmal den refrain für unsbis wir uns ganz getrennt                            […]

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Black Lavenders Lyrik-Ecke Woche XXXVIII

violendelblau pastis homöopathischverschütteltin den aderndie sonneohne hemmungsitzen wir am randfindet kein gesternden weg zu mir unbekannt sind wirdem heuteverschlucktvon den farben des südensvermischt sich allesin einem leisen rausch heldinnen wir haben uns den kopf schwer-und die worte leichtgetrunkenwahrheiten gab’s umsonst und küsse wie fische tauchen große plänein meinen erinnerungslücken aufund unter ohne ambitionen schlachten haben […]

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Black Lavenders Lyrik-Ecke Woche XXXVII

und dunkeln noch dein pfeil zielt über dich hinausverwundet tödlich dein liebstes und warst noch nicht einmalwas du schon überwinden willst gibt es nun keinen weg zurück unddie versklavten rufen es dir zubedenke schlafes schwester in einem weißen kleid will ichdich einst willkommen heißenmit lilien in der blassen handdeine geliebte – warte ichkomm träumend dir […]

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Black Lavenders Lyrik-Ecke Woche XXXVI

zeitvergessen sie hatten den maibaum nicht weggeräumt eslohne sich nicht den tageneine frist zu geben nun dient er den hunden zum markieren ich lebe, gott ich lebe gott       von deinem schweigenund von den schatten                die dein lichtauf alle dinge legt und kann das läuten kaum ertragendas dich zur […]

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Black Lavenders Lyrik-Ecke Woche XXXV

mein denkmal für daheim noch sind die gläser nicht gespült die karten noch auf dem tisch das aufgeschlagene buch noch am rand und auf dem blatt noch ein angefangenes gedicht  und im flur                    ein gepackter koffer noch warte ich auf den brief undmache noch den termin für haarund zahn und gieße […]

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Black Lavenders Lyrik-Ecke Woche XXXIV

dem mond wird‘s kalt wölfe heulen wiederim land und hundebellen in den nächtenund die herrchentragen wieder fackeln novemberfrühlinge wie herbst liegtauf dem landund gras wächstdarüber darunterdas grau aus dennovemberndeutscher geschichtebleiben siedas unzeitige volk und in der luft weht eraus diesem grauder rauch der feuersolange dieverordnung es erlaubt ich schatzträgerin froh war das willkommenda ich dem […]

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Black Lavenders Lyrik-Ecke Woche XXXIII

ich rede nicht von auferstehung des nachts schrie das käuzchen mirdie seele aus dem leib und ich sah die landschaften in denen ich ohne grauen lebe und was die sonne sonstin ihrem licht verbirgt das grau in den gesichtern und die kälte  und sah auch dich und uns und wiegewohnt wir uns geworden sindund bist du doch mein […]

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Black Lavenders Lyrik-Ecke Woche XXXII

ach frühling dein leben riechtnach desinfektionsmittelund die amsel beginnt zu singen zum ersten malist dirals würdest du ihr liedzum letzten mal hören und deine fingerstreicheln den schlüsselehe du ihn in wiederdie schatulle legst in deutschland worte wie gedichte weißdorn und amselwilder mohnregen an der scheibeeine zugfahrt zu spätem glücksommerwinde und das licht des südens meilenweit lavendel in blüte  brennen […]