Autor: Black Lavender

black lavendel - christliche anarchistin - schreibt, um nicht zu verzweifeln oder zynisch zu werden - wohnt in ihrem fernweh nach einer anderen welt, in der wir weder uns noch andere ausbeuten - antinational - vegan - queer - verliebt. motto: lyrik ist die fortsetzung der verzweiflung mit anderen mitteln

Black Lavenders Lyrik-Ecke Woche XXVI

sehnsucht nach dem fernweh meiner kindheit die große welt fuhr meist an uns vorbeihielt zweimal nuram abend und morgenwurde ein neuer tagwie gestern schonund alles immergleichstieg selten ausund viele einund kamen nicht zurückdu meine erste liebe meine blickeangeheftet an zügengebar ich unstillbares fernwehundals ich gingwuchs längst gras über die gleiseund glühte mohn wie noch in […]

Black Lavenders Lyrik-Ecke : Woche XXIV

praça das flores II die zeit hat sie vergessenwährend ströme an menschen fließendie noch alles sehen und kaufen müssensitzen sie im schatten zeitvergessener bäumean kleinen tischenbei einem bica und mit leidenschaftspielen sie schach und vergessen die zeit. ein weltreich ging ihnen verlorender wind weht vom atlantikriecht nach salz und fischund noch nach düften aus alten […]

Black Lavenders Lyrik-Ecke: Woche XXIII

kontextlose du ichfestgeschriebenein text wirdu und ichkontextlosgegen alle regelndes anstandes und der orthographiekein kommakein punktkein fragezeichen vor allem nur du und ichkontextloswerden der textschaffen den kontextwir fortschritte früherso erzählen die altensagten siemein arbeitsplatzmein kampfplatzfür den frieden heute istmeine wohnungmein kampfplatzfür meine arbeit mirmacht dieserfortschritt angst sonnenstrahl wenn die sonne nach süden gehtschaut sie immer kurz […]

Black Lavenders Lyrik-Ecke: Woche XXI

wegelager maulwurfblindauf straßen suche ichmitstolperndedie noch über steineund menschen fallen närrin hab verstehennie gelerntan ihrer vernunftgeh ich zu grunde schatten schenkenmir ein lächelnund ich lege ihnenkleine wortein den weg fremd ich war tot und lag in meinem sarg. das war befremdlich. das möchte ich nicht noch einmal. ich konnte nichts mehr machen. lag einfach nur […]

Black Lavenders Lyrik-Ecke: Woche XX

die hilfreichen  ihr kennt sie in cordhose schon auf die welt gekommen und lesebrille am bändchen mit eichellaub und bedeutung im genick tragen sie schwer an ihrer nötigkeit ihr atem trägt den kummer in eure nacken  ihr kennt sie sie verwalten das ungenügen dieser welt das ihnen allenthalben zeigt wie nötig sie hier sind und wie sie leiden weil pfeifenrauch nicht mehr geduldet wird um […]

Black Lavenders Lyrik-Ecke: Woche XIX

zeit  manchmal da trennt mich nur eine handbreit und ohne dass du es siehst  nicht in meinen augen in meinem lächeln nicht nicht in wort noch blick  und dann gehe ich hinaus und der gedankenstrich    so lang wie die radien    der erde  welche wunde heilt mich von der zeit für einen tag mein spiegelbild trägtdas lächeln nochfür mich im gestern habich’s […]

Black Lavenders Lyrik-Ecke: Woche XVIII

auf flügeln krähen hackenauf den überfahrenenfuchs ein undals außenseiterin geduldetstehe ichfremd den verhältnissenam rand als eine von ihnen weine ichin schwarz um den fuchsgibt es keine gründenur trauerträgt mich auf windflügelnnährt sich mein zorn ohnnächtig  ich liege im dunkel meine hand tastet nach dir  ins leere  wo nur schatten vergangener tage sind  ach zeit wann kommst du um alles zu heilen […]

Black Lavenders Lyrik-Ecke: Woche XVII

chaos und nadir  die sterne die unablässig mein chaos gebiert wo ist die kraft sie an den himmel zu sprengen um sie dort tanzen zu lassen  so kreisen sie schmerzhaft um meinen nadir für l.  mensch – dieser allgemeinbegriffsagt nichts über dich nur dass du sterblich bist undrationales und politisches getier mensch – der allgemeinbegriffgibt kein erkennen nur wissen um […]

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