All Cops Are Derek Chauvin

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Text und Poster von Indigenous Action. Du kannst dieses Bild gerne für nicht-kommerzielle Zwecke verwenden. @nti-copyright.

Der Polizist, der George Floyd ermordet hat, ist kein „fauler Apfel“, das gesamte System der Polizei und des Policing ist durch und durch verrottet.
Die gleichen Cops, die ungestraft BIPOC ermorden, sind die gleichen Kräfte, die Konzerne schützen, während sie kulturellen Genozid und Ökozid begehen.
Polizeigewalt ist systemisch in weißer Vorherrschaft, Heteropatriarchat, Kapitalismus und Kolonialismus verwurzelt.
Laut Victor E. Kappeler, Professor an der Eastern Kentucky University, „ernannten Siedler in Neuengland Schutzmänner, um Native Americans zu überwachen, die Polizei von St. Louis wurde gegründet, um die Bewohnenden dieser Grenzstadt vor den Native Americans zu schützen, und viele Polizeibehörden der Südstaaten begannen als Sklav_innenpatrouillen. Im Jahr 1704 entwickelte die Kolonie Carolina die erste Sklav_innenpatrouille der Nation. Sklav_innenpatrouillen halfen, die wirtschaftliche Ordnung aufrechtzuerhalten und den wohlhabenden Landbesitzenden bei der Einziehung und Bestrafung von Sklav_innen zu helfen, die im Wesentlichen als Eigentum betrachtet wurden.“

Das Center on Juvenile and Criminal Justice stellt fest: „Die raciale Gruppe, die am ehesten von der Strafverfolgung getötet wird, sind Native Americans, gefolgt von Afroamerikaner_innen, Latinos, Weißen und asiatischen Amerikaner_innen.“ Das soll nicht heißen, dass die Unterdrückung indigener Völker schlimmer ist, sondern dass wir unsere gemeinsamen Kämpfe anerkennen, um sicherzustellen, dass es nicht noch eine Sarah Lee Circle Bear, Corey Kanosh, Paul Castaway, Allen Locke, Mahivist Goodblanket, John Williams oder Loreal Tsingine gibt und um den andauernden Polizeiterror, mit dem alle unsere Gemeinschaften konfrontiert sind, als Ursprung der gleichen Unterdrückungssysteme zu betrachten.
Das bedeutet auch, dass wir unsere Kämpfe über Hashtags wie #NativeLivesMatter hinaus miteinander verbinden müssen. Wie Sabah von muslimgirl.com bemerkt: „#BlackLivesMatter repräsentiert eine ganze Bewegung und ihre Geschichte. Es ist nicht „nur“ ein Hashtag, es ist ein mächtiger Aufschrei, der aus einer racialen Ungerechtigkeit geboren wurde, die ein Volk empfindet. Er kann und sollte nicht so geformt werden, dass er zum Kampf eines anderen Volkes passt. Und Solidarität, auch wenn sie wichtig (und in der Tat essentiell) ist, bedeutet niemals, eine andere Bewegung zu vereinnahmen. Schließlich bedeuten #BlackLivesMatter und #NativeLivesMatter beide, dass die Polizeigewalt der weißen Vorherrschaft beendet werden muss. Jenseits von Plädoyers für ein System, das in Genozid und Sklaverei verwurzelt ist, um anzuerkennen, dass unsere Leben wichtig sind, können unsere Gemeinschaften und Bewegungen von den Kämpfen der anderen lernen und gemeinsam auf dauerhafte Lösungen hinarbeiten, um uns selbst, unsere Nachbar_innen und unser Land zu verteidigen und die Probleme, denen wir gegenüberstehen, auf gerechtere und gesündere Weise zu lösen.

Für eine Welt ohne Gefängnisse und Polizei.
Gerechtigkeit für alle Opfer von Rassismus und Staatsterror.

Elany
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Elany

anarchist*queer*vegan* ~ Burn this world to build a new. ~ Übersetze und schreibe zu Black Anarchism & Empowerment, Feminismus, Zivilisations und Technologiekritik, indigene Kulturen

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