Black Lavenders Lyrik-Ecke: Woche XVIII

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auf flügeln

krähen hacken
auf den überfahrenen
fuchs ein und
als außenseiterin geduldet
stehe ich
fremd den verhältnissen
am rand

als eine von ihnen weine ich
in schwarz um den fuchs
gibt es keine gründe
nur trauer
trägt mich 
auf windflügeln
nährt sich 
mein zorn


ohnnächtig 

ich liege im dunkel 
meine hand tastet 
nach dir 

ins leere 

wo nur schatten 
vergangener tage sind 

ach zeit 
wann kommst du um alles zu heilen


für einen tag

mein spiegelbild trägt
das lächeln noch
für mich 
im gestern hab
ich’s ihm gegeben

bewahrt es mir
auch in den nächten sicher
als weiß es nicht 
welch tag noch kommt

wenn wir uns sehen
seh ich die traurigkeit 
tief hinter seinen augen

Black Lavender
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Black Lavender

black lavendel - christliche anarchistin - schreibt, um nicht zu verzweifeln oder zynisch zu werden - wohnt in ihrem fernweh nach einer anderen welt, in der wir weder uns noch andere ausbeuten - antinational - vegan - queer - verliebt. motto: lyrik ist die fortsetzung der verzweiflung mit anderen mitteln

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