Black Lavenders Lyrik-Ecke: Woche XIV

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Jede Woche eine kleine Auswahl an Gedichten mit politischem, gesellschaftlichem und philosophischem Einfluss

Von Black Lavender, Anarchistin & Poetin der kleinen Dinge


herbstzeitlos

das rascheln des laubs 
im park rede ich mir 
schön 

und träume
von meiner bank 
im schatten
kraftprotzender bäume

verliere mich
an einen gedanken
     an ein du und ich 

später frühling 
an fernem ort
atmen wir vergessen

und für momente nur
wirkt alles grau verloren


vom warten

zugvögel haben die farben 
eingepackt und der sonne 
nur graue fetzen gelassen
schwärme schwarzer vögel 
auf brachliegenden feldern 
tragen jetzt die hoffnung

igel rascheln durch gefallenes 
laub während ich von 
friedhöfen aus gedichten 
vergangener tage träume


ein herbst in d

herbst tanzt mit meinen
gefühlen auf der nadelspitze
im heuhaufen und mein blick
krallt sich an wolken fest

zugvogelhaft

ungebändig nach süden
nicht weil das jahr blass
wird vor meinen augen
ist mein verlangen

das grau in den gemütern
der bevölkernden hat mir
selbst den duft des lavendels
in ihren gärten vergällt

Black Lavender
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