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Die Frauenrevolution in Rojava


Die Frauenrevolution aufbauen: Frauenkommunen im Kanton Efrîn

Vor der türkischen Besetzung war Efrîn ein Zentrum der Frauenrevolution, für die Nord- und Ostsyrien berühmt geworden ist. Fraueninstitutionen, die auf direkter Demokratie basierten und darauf abzielten, die Ungleichheit der Geschlechter und andere soziale Herausforderungen anzugehen, waren aktiv, und Gesetze und Politiken, die die politische Gleichberechtigung verlangten, waren in die Praxis umgesetzt worden.

Im Kanton Efrîn gab es in den sechs Jahren zwischen dem Rückzug der syrischen Regierungstruppen und dem Beginn der türkischen Invasion nur minimale Konflikte. Er war auch ein Zentrum der kurdischen Bewegung, die sich Jahrzehnte vor Beginn des Konflikts in Syrien organisiert hatte. Diese relative Stabilität und der starke politische Hintergrund machten Efrîn zu einem idealen Standort für die Entwicklung der einzigartigen Institutionen Rojavas.

Die grundlegende Einheit der Selbstorganisation in der Region ist die Nachbarschaftskommune. Wie bei anderen Institutionen gab es neben den gemischtgeschlechtlichen Kommunen, die alle Mitglieder eines bestimmten Viertels einschlossen, auch parallele Frauenkommunen. Nachrichtenberichte aus der Region dokumentieren den Prozess der Bildung von Frauenkommunen in Efrîn und die Arbeit, die sie in ihren Kommunen geleistet haben – eine wichtige historische Aufzeichnung dessen, worauf die Besatzung abzielte und wie das politische System Nord- und Ostsyriens am besten funktionierte.

Mit dem Fall des Kantons Efrîn im Februar 2018 an die Türkei erlitt Rojava einen empfindlichen Verlust. Nachfolgend gehen wir auf diverse Berichte ein, die die Frauenrevolution in Efrîn ausführlich dokumentierten.


Die Gründung der Kommunen

Im Juli 2011, Monate nach der syrischen Krise, hielt Kongra Star – welche die Konföderation aller Frauenorganisationen in Nord- und Ostsyrien werden sollte und damals als Yekîtiya Star bekannt war – ihre vierte Jahreskonferenz in Efrîn ab. Laut einer Veröffentlichung der Organisation aus dem Jahr 2018 nahmen 100 Frauen teil, und es wurden folgende Auswertungen vorgenommen:

„Die Notwendigkeit eines radikalen demokratischen Wandels in Syrien, der durch eine demokratische Lösung der Kurdenfrage erreicht werden könnte, wurde diskutiert… Der Kongress beschloss schließlich, eine Selbstverwaltung, Versammlungen und Kommunen aufzubauen; und wählte ein 31-köpfiges Gremium, das die Koordination von Rojava übernehmen sollte.“

Kongra Star würde weiterhin eine Schlüsselrolle bei der Organisation der lokalen Frauen in Kommunen und Versammlungen spielen.

Im Jahr 2014 wurde die Demokratische Autonome Verwaltung Afrins gegründet, mit einer Kurdin, Hevî Mustafa, als Präsidentin. Die Frauenkommission der Verwaltung hatte die Aufgabe, mit allen anderen Kommissionen der Verwaltung zusammenzuarbeiten, um die Gleichstellung der Geschlechter und die Beteiligung der Frauen in allen Bereichen der Regierung und der Gesellschaft zu fördern. Zu ihrem Mandat gehörte auch die Koordination mit Frauenräten und Gemeinschaftsorganisationen.

Anfang 2015 wurde die Gründung einer großen Anzahl von Frauenkommunen in den sieben Bezirken von Efrîn gemeldet. Die Kommunen wurden durch Treffen zwischen Frauen eines Dorfes oder eines Viertels und Vertreter:innen von Kongra Star gegründet.


Prozess der Kommunenbildung in Shiye

Der Bezirk Shiye, mit 23 Kommunen, war der erste, der solche Institutionen in jedem Dorf und Viertel eingerichtet hat.
Die Frauen des Bezirks Shiye im Kanton Efrîn und aller umliegenden Dörfer haben am 1. Dezember 2014 begonnen, autonome Kommunen zu gründen, mit dem Ziel, alle Bereiche der Gesellschaft zu organisieren. Die Gründung der Kommunen hatte sich durch Treffen und Erklärungen über die Rolle der Kommunen in der Gesellschaft entwickelt. Bei diesen Treffen wurden die Rolle der Frauen und die Wege zur Entwicklung der Kommunen in allen Lebensbereichen besprochen. Nachdem der Prozess der Treffen begonnen hatte, wurde am 1. Dezember die erste Kommune gegründet.

Es fanden Treffen zur Gründung von Kommunen statt, an denen Dutzende von Frauen aus der Nachbarschaft oder dem Dorf teilnahmen, in dem die Kommune organisiert werden sollte.
Nach der Gründung der 23. Kommune waren in allen Vierteln und Dörfern des Bezirks Kommunen gegründet worden. Damit war Shiye der erste Bezirk im Kanton Efrîn, in dem der Prozess der Gründung von Frauenkommunen abgeschlossen war.

Kongra Star-Führungsmitglied Resmiya Sido erklärte, dass die Gründung von Kommunen ein guter Schritt sei, und sagte: „Das Kommunensystem wurde Rojava vom kurdischen Volksführer Abdullah Öcalan vorgestellt, damit Rojava auf dem Weg zu Demokratie, Freiheit und kooperativem Leben vorankommen kann. Mit diesem Schritt kehren wir zur Geschichte unserer Vorfahren auf dem Gebiet des gleichberechtigten Lebens zurück. Dies ist ein Beispiel der Führung auf dem richtigen Weg zur Lösung der Krise der Region“.

Resmiya fuhr fort, über die Geschichte der Frauen zu diskutieren und sagte: „Die Geschichte der Frauen ist voller Schmerz. Wenn wir diese Geschichte nicht studieren, können wir die Realität des Widerstands der Frauen heute nicht studieren. Um die Frauen aus dem unterdrückenden patriarchalischen System zu befreien, ist es notwendig, dies mit Geschichtskenntnis zu tun, denn die Anerkennung der Geschichte ist die Anerkennung der eigenen Persönlichkeit der Frauen. Indem wir Kommunen gründen, können wir eine bessere Zukunft aufbauen.“

Resmiya erklärte, dass ihre Kraft auf der Ideologie von Öcalan basierte, der die Tür für die Freiheit der Frauen öffnete.

Bezüglich der Charakteristika der Frauenarbeit sagte Resmiya, dass jede Kommune drei Frauen in ihre Leitung wählen würde. Sie fuhr fort: „Die Leitung der Kommune wird die Arbeit aller Komitees der Kommune verfolgen und daran teilnehmen. Gleichzeitig wird die Stimme aller Kommunenmitglieder bei der Demokratischen Autonomen Verwaltung des Kantons Efrîn ankommen. Wir haben die Gründung der Kommunen abgeschlossen, und bis jetzt sind Gemeinschaftszentren für drei Kommunen eröffnet worden“.

In jeder Kommune sind zudem spezielle Komitees eingerichtet worden.
Das Sozialkomitee, welches unter anderem Nachbarschaftsstreitigkeiten beilegt; das Bildungskomitee; das Verteidigungskomitee, welches daran arbeitet, die Frauen vor der unterdrückenden Mentalität zu verteidigen und sie vor Gewalt und Unterdrückung zu schützen; das Wirtschaftskomitee, welches spezielle Vereinigungen gründet, Frauenprojekte organisiert und eine Sammelbüchse bereitstellt, um auf diese Weise Hilfe für Bedürftige zu sammeln; und das Komitee für junge Frauen, welches für die ideologische Bildung der jungen Frauen in jeder Kommune zuständig ist.


Die Märtyrerin-Bawer-Kommune

Die lokalen Medien beschrieben ausführlich die verschiedenen Projekte, die die einzelnen Kommunen im Laufe ihrer Entwicklung übernommen haben. In einem Beispiel zeichnen mehrere Nachrichtenberichte die Arbeit der Märtyrerin-Bawer-Kommune nach, einer von zwei Frauenkommunen im Dorf Şitka im Bezirk Mabata.

Die Märtyrerin-Bawer-Kommune wurde im Januar 2015 gegründet. Anfang Mai desselben Jahres stellte ein Bericht fest, dass ein Gemeinschaftszentrum für die Kommune eröffnet wurde. Wochen später beschrieb ein anderer ein Projekt, welches das Wirtschaftskomitee der Kommune in Angriff genommen hatte – die Gründung einer Stromgenossenschaft mit 23 Mitgliedern.

Das Wirtschaftskomitee der Märtyrerin-Bawer-Kommune, das sich aus drei Mitgliedern zusammensetzt, hat elektrische Projekte im Dorf durchgeführt und auf diese Weise die Frage der Elektrizität für die Häuser der Kommunenmitglieder im Dorf gelöst. Dieses Projekt wurde allen Mitgliedern der Kommune vorgestellt. 23 Frauen, als Mitglieder einer Kooperative, haben sich angeschlossen.

Die Frauen sammelten 725.000 Syrische Lira, kauften für 720.000 einen Generator und brachten den Dorfbewohner:innen Strom. Die Mitglieder der Kooperative sammelten auch Geld für den Kauf von Stromkabeln. Die Frauenkooperative bringt Strom zu 80 Familien im Dorf, von denen jede 500 Syrische Lira pro Woche zahlt. Die Gewinne des Projekts fließen zu gleichen Teilen an alle Mitglieder der Kooperative zurück.


Beteiligung der Frau in Selbstverteidigung

Im Oktober 2015 wurde über die Zusammenarbeit zwischen den Kommunenmitgliedern und den Mitgliedern der HPC (Gemeinschaftsschutzeinheiten), um die Beteiligung der Frauen an den lokalen Selbstverteidigungsbemühungen zu erhöhen, berichtet.

Die Frauen des Dorfes Şitka im Bezirk Mabata, die ihren Platz im HPC eingenommen haben, erklärten, dass die Verteidigung die Grundlage für die Gründung einer Gesellschaft ist, und riefen alle Frauen der Region auf, sich an der Verteidigungsarbeit zu beteiligen und eine Rolle bei der Gründung ihres Landes zu spielen.

Das HPC-Mitglied und kurdische Sprachlehrerin Hêzdar Xelil erklärte, dass sie neben der Arbeit zur Bildung der Kinder auch einen Platz im HPC eingenommen hat. „Jetzt leben wir eine Revolution. Um die Revolution zu verteidigen, sollte jede Person ihren Platz in der revolutionären Arbeit einnehmen. Mit Beginn des Schuljahres unterrichte ich die Kinder tagsüber in der Schule, und abends, unter den Frauen des Dorfes, bin ich an der Reihe, das Dorf zu bewachen.

Bis Mai 2015 wurden in allen Bezirken des Kantons Kommunen wie diese gegründet. Im Bezirk Rajo gab es 54 Frauenkommunen, in Shiye 23, in Jinderes 56 und in Sherawa 28. In all diesen Bezirken gab es mehr Kommunen als Städte und Dörfer – wahrscheinlich aufgrund der Tatsache, dass in größeren Städten oder Stadtvierteln mehrere Kommunen gegründet wurden. Die Zahlen für Efrîn, Mabata, Shera und Bilbile sind unklar, aber es ist wahrscheinlich, dass sie ähnlich weit verbreitet waren.


Reaktivierung der Kommunen

Eine Herausforderung, der sich das Kommunensystem in Nord- und Ostsyrien Berichten zufolge ausgesetzt sah, war eine unzureichende Beteiligung. Angesichts des undemokratischen Charakters des syrischen Staates und der besonderen Unterdrückung, denen die Kurd:innen ausgesetzt waren, hatten die meisten Mitglieder vorher keine Erfahrung mit einem politischen System, das ihnen eine sinnvolle Beteiligung ermöglichte.

Vor diesem Hintergrund wurde 2016 eine Kampagne zur Reaktivierung der Frauenkommunen in Efrîn gestartet. Ähnliche Bemühungen wurden in allen Kantonen berichtet, die sich sowohl an Frauen- als auch an gemischtgeschlechtliche Einrichtungen richteten. Auf seiner Jahreskonferenz im Januar 2016 kündigte Kongra Star im Kanton Efrîn an, dass „eine Kampagne zur Neugründung von Kommunen und zur Vervollständigung ihrer Komitees beginnen wird“.

So wurde über die Neugründung einer Frauenkommune im Dorf Axcelê in Jinderes im Jahr 2016 berichtet. Die Eröffnung eines Gemeinschaftszentrums für eine Frauenkommune des Dorfes, die Märtyrerkommune Ronahî, war im April 2015 gemeldet worden, und die Gründung einer Frauenkommune in Axcelê wurde im Februar desselben Jahres gemeldet.

Dem kurzen Bericht zufolge sprachen zwei Mitglieder der Kongra-Star-Führung in dem Treffen. Ihre Präsentationen konzentrierten sich auf die besondere Bedeutung der Beteiligung von Frauen im Kommunensystem und die Notwendigkeit von autonomen Fraueninstitutionen.

Die Kommunen, die aktiv blieben, arbeiteten weiter an den Projekten, die bei ihrer Gründung umrissen wurden.
Ein Bericht vom Mai 2016 beschreibt die Arbeit der verschiedenen Komitees einer typischen Frauenkommune am Beispiel der Märtyrerin-Leyla-Kommune.
Innerhalb kurzer Zeit hat diese Kommune ihre Komitees aktiviert, die wirtschaftlichen und familiären Probleme der Frauen aus der Nachbarschaft gelöst und viele Projekte im Gesundheits- und Dienstleistungsbereich vorangetrieben.

Die Märtyrerin-Leyla-Kommune wurde am 25. Mai 2015 im Stadtviertel El-Yezîdiyê im Zentrum des Kantons Efrîn gegründet und ist eine der aktiven Kommunen im Zentrum von Efrîn. Sie hat 22 Mitglieder, von denen drei in der Führung sind. Die Kommune ist damit beschäftigt, die Probleme der Frauen in der Nachbarschaft zu lösen. Die Schaffung von Projekten für sie ist eine der Möglichkeiten der Kommune, die Probleme der Frauen zu lösen.

Die Mitglieder des Gesundheitskomitees haben die Bewohner:innen des Viertels über die Situation der Erstversorgung, hohes Fieber, Vergiftungen und Nadelinjektionen aufgeklärt. Das Komitee konnte in drei schweren Fällen, darunter Diabetes und Lähmung, eingreifen und die betroffenen Zivilist:innen in das Krankenhaus von Avrîn überweisen.

Das Wirtschaftskomitee der Kommune konzentriert sich auf die Entwicklung der Frauenwirtschaft. Es wird Arbeit zur Verfügung gestellt, damit die Frauen nicht unbeschäftigt bleiben und sich wirtschaftlich entwickeln können. Frauen aus der Nachbarschaft produzieren verschiedene Nahrungsmittel und sind dem Verbraucher:innenkomitee der Frauenkommission beigetreten.

Das Versöhnungskomitee, welches dem Sozialkomitee unterstellt ist, ist zu dem Komitee geworden, mit dem die Nachbarschaft ihre Probleme teilt. Sie können sich mit ihnen beraten, um eine Lösung zu finden und um Hilfe bitten. Das Versöhnungskomitee hat sechs Mitglieder. Ernste Probleme aus der Nachbarschaft werden besprochen und können je nach Situation an die Asayish (Inlandsgeheimdienst der Autonomen Region Kurdistan) oder an die Gerichte weitergeleitet werden. In einem Jahr hat die Kommune 50 Streitfälle gelöst.

Alle drei Mitglieder des Bildungskomitees sorgen mit Unterstützung der Nuri Dersimi-Stiftung und der Kongra Star Academy jede Woche für die Bildung der Frauen aus der Nachbarschaft. Die Bildungsprogramme konzentrieren sich auf die Bedeutung der Kommunen und auf die natürliche Gesellschaft. Neben der politischen Bildung wird den Frauen auch Unterricht in kurdischer Sprache angeboten.

Das vierköpfige Verteidigungskomitee und die HPC koordinieren sich gemeinsam, um die Nachbarschaft zu schützen. Einheimische Frauen bewachen das Viertel von 18:00 Uhr bis 23:00 Uhr. Bevor die Frauen an der Verteidigung des Viertels teilnehmen, erhalten sie vom Komitee eine Waffenausbildung.
Zudem werden Vorbereitungen getroffen, um ein Gesundheitszentrum für die Nachbarschaft zu eröffnen.


Versammlungen und Wahlen

Die Mitglieder von Kommunen wie dieser gründeten größere Versammlungen, die alle Frauenkommunen eines bestimmten Bezirks einschlossen, sowie bezirks- und kantonsweite Versammlungen, die aus spezifischen Ausschüssen aller Frauenkommunen bestanden.

Im Mai 2015 wurden Berichten zufolge in Jinderes, Bilbile und Rajo distriktweite Frauenversammlungen gegründet. Die Gründungsversammlung der Versammlung in Rajo hatte 203 Teilnehmerinnen – etwa drei für jede Kommune – und wählte fünf Frauen in ihre Leitungskommission. Es nahmen Mitglieder der Koordination von Kongra Star und einer Stiftung für kurdische Sprache teil.

Später im selben Jahr wählten die Wirtschaftskomitees der Frauenkommunen von Efrîn in Zusammenarbeit mit Kongra Star eine Führungskommission.
20 Leiterinnen von Wirtschaftskomitees von Frauenkommunen, Kongra Star-Mitglied Zelal Cîger, Direktorin des Wirtschaftsentwicklungszentrums Roza Şêxo, und die Präsidentin der Frauenkommission Fatme Lekto nahmen an dem Treffen teil.

Zelal Cîger sprach über die Bedeutung der Selbstorganisation der Frauen in den Wirtschaftskomitees und sagte, dass die Wirtschaft seit der Antike von Frauen geführt wurde.
In ihrer Rede erklärte Cîger, dass die Leiterinnen und Mitglieder der Wirtschaftskomitees der Frauenkommunen ihre Rolle beim Aufbau einer sozialen Wirtschaft richtig verstehen sollten, und sagte, dass eine Verwaltungskommission für diese Kommunen eingerichtet werden sollte, um die Arbeit der Wirtschaftskomitees zu beobachten.

Fatme Lekto erörterte dann die Projekte, die die Kommission zur Entwicklung der Frauenwirtschaft in Angriff genommen hat, und sagte, dass für den Aufbau der Frauenwirtschaft in allen Lebensbereichen die Beteiligung und Unterstützung der Frauen für wirtschaftliche Projekte sehr wichtig ist.

Roza Şêxo sagte, dass das Zentrum für wirtschaftliche Entwicklung mehrere Projekte zur Unterstützung der Frauen eröffnet hat und dass sie viele Frauenprojekte geplant haben. Sie erklärte: „Damit die Wirtschaftsprojekte der Wirtschaftskomitees der Frauenkommunen erfolgreich sein können, werden wir euch mit all unserer Kraft und unseren Möglichkeiten unterstützen. Dazu sollte eine Verwaltung für die Wirtschaftskomitees der Frauenkommunen eingerichtet werden“.

Am Ende des Treffens wurde die Tür für die Kandidatinnen für die Wahl einer Verwaltung für Wirtschaftskomitees geöffnet. Im Ergebnis der Wahlen wurden fünf Verwaltungsmitglieder gewählt: Mizgin Ebdilhenan, Cihan Mihemed Ibo, Feride Xorshid, Wehid Birimko und Yetare Ezîz.


Auch wenn Efrîn gefallen ist: die Frauenrevolution in Rojava lebt weiter.


Quelle: Women’s Communes in Efrîn Canton von Meghan Bodette. Im Artikel sind sämtliche Nachrichtenberichte (in kurdischer Sprache) verlinkt.